AG aktuell 2025

13. Dezember  Müllsammelaktion Borstenbach

Unter dem Motto: die Rettung der Weltmeere fängt an unseren Bächen an, haben fünf Mitglieder der AG Natur den oberen Teil des Borstenbachs von der Grenze Vlotho bis zur A2 Brücke (Bachstraße) vom Müll befreit. Nach etwas mehr als 2 Stunden war es erledigt.
Der Zeitpunkt, dies jetzt im Dezember zu tun, hat einen guten Grund, sagt W. Heper: "Zum ersten ist es in so einen sensiblen Bereich wie das NSG wichtig, nicht erst im Frühjahr den Müll zu sammeln. Dann sind schon viele Pflanzen unterirdisch am Start und man würde vieles zertrampeln. 
Als zweites kommt jetzt der Ausbruch der Salamanderpest hinzu. Die Lurche befinden sich in der Winterruhe und die Gefahr der Ansteckung ist sehr gering."
Alles im allem eine tolle Aktion mit tollen Mitstreitern.

Gemeinsame Pressemitteilung von der AG Natur Bad Oeynhausen, dem Verein für 

Naturschutz und Heimatpflege Porta, dem NABU Minden-Lübbecke und dem BUND Minden-Lübbecke Dezember 2025

Silvester


Wenn irgendwo ein Feuerwerk gezündet wird, erschrecken wir uns vielleicht einen kurzen Augenblick. Schnell erkennen wir, dass wir hier nichts zu befürchten haben. Bei Tieren ist das anders. Jeder, der ein Haustier hat, schützt dieses vor der Silvesternacht, indem er es im Haus lässt. Bei herannahenden Gewittern nehmen Tiere den Luftdruckabfall schon vorher wahr, aber ein Feuerwerk trifft sie aus heiterem Himmel und somit vollkommen überraschend.

Wie auch andere Naturschutzvereine wenden sich die AG Natur Bad Oeynhausen, der NABU Minden-Lübbecke, der BUND Minden-Lübbecke und der Verein für Naturschutz und Heimatpflege Porta (NHP) seit vielen Jahren kurz vor dem Jahreswechsel mit einer großen Bitte in einem Presseartikel an die Mitbürger im Kreis Minden-Lübbecke. „Wir appellieren an die Bürger auf Feuerwerk zu verzichten, besonders in der Nähe von Naturschutz- und Waldgebieten sowie auch Seen, da in diesen Bereichen Wasservögel in der Nacht Schutz vor Raubtieren suchen.“ Durch das Feuerwerk werden die Wildtiere aus ihrem Rhythmus gebracht. Normalerweise ruhen sie um diese Zeit längst und ihr Energieverbrauch ist gedrosselt. Unsere heimischen Wildvögel zum Beispiel sind tagsüber häufig und gut zu beobachten und ziehen sich nachts zurück in Schlafbäume, leere Nistkästen oder suchen sonstige Übernachtungsmöglichkeiten. Aufgeschreckt durch das Feuerwerk steigen sie in viel größere Höhen auf, als sie das eigentlich im Normalfall tun. Dies kostet sie sehr viel Energie, die sie im Winter dringend zum Überleben brauchen. Des Weiteren kostet es sie Schlaf, Zeit zum Ausruhen und Fressen. Die Zeit benötigen sie nun, um sich einen neuen Rastplatz zu suchen. Das verschlechtert ihre Kondition und kann sie im Extremfall in eine lebensbedrohliche Notlage bringen. Durch das Leuchten und die Rauchentwicklung des Feuerwerks verlieren sie ihre Orientierung und ihre Sicht wird behindert, so dass sie evtl. gegen Hindernisse fliegen könnten. Da die lauten Feuerwerkskörper oft bis in die Wälder reichen, flüchten Wildtiere wie Füchse in Panik. Nicht selten geraten sie auf befahrene Straßen und erleiden Unfälle. Vor allem zu Neujahr werden daher viele Wildtiere tot oder verletzt gefunden. Winterschlaf haltende Wildtiere wie Igel schrecken durch den Lärm auf.

Auch eine Studie des Max-Planck-Institutes sagt aus, dass Tiere (in diesem Fall Gänse) auch nach Silvester nicht zu ihrem normalen Verhalten zurückgefunden haben.

Ein sehr großes weiteres Problem neben der extremen Belastung für unsere heimischen Wildtiere ist natürlich auch die Feinstaub- und Müllproblematik.

Von Jahr zu Jahr werden die Stimmen lauter, die sich für ein generelles Verbot von Feuerwerk (auch im privaten Bereich) zum Jahreswechsel aussprechen. In den Niederlanden tritt ein Verbot von privatem Feuerwerk erstmals zum Jahreswechsel 2026/ 2027 in Kraft. Solange es dieses Verbot bei uns noch nicht gibt, möchten wir sie eindringlich bitten: „Verzichten sie auf das Silvesterfeuerwerk. Die Natur und unsere Umwelt wird es ihnen danken.“

Interessantes zum Thema:

www.mpg.de Artikel: „Feuerwerk beeinflusst Wildvögel langfristig“ vom 24.11.22

www.vogelundnatur.de Artikel: „Feuerwerk und Vögel – Ein Spektakel wird zum Schrecken“ 25.12.24

Video YouTube: „Silvester im Nistkasten“ Reaktionen einer Kohlmeise auf Silvesterfeuerwerk Jahreswechsel 2019/20

Sensenkurs für Mitglieder der AG Natur mit Mirjam Voss am 11.10.2025

Ein Bericht von Birgit Vogt:

Die vorteilhafteste Methode, um beim Mähen einer Wiese möglichst viele Wiesentiere zu schonen, ist die Mahd mit der Sense. Außerdem verursacht sie keinen Lärm und keine Abgase - also alles gute Gründe, um das Sensen einmal auszuprobieren. 

So fanden sich Lutz, Ulrich und ich am Samstagnachmittag bei Mirjam ein, um diese alte Mähtechnik zu erlernen.

Nachdem wir uns zunächst mit Kaffee und Kuchen gestärkt hatten, folgte zunächst der theoretische Teil. Wir lernten, dass eine Sense aus Sensenbaum mit zwei Griffen und Sensenblatt besteht. Beides muss für ein gutes Mähergebnis im richtigen Winkel zu einander stehen. Vorsichtig tasteten wir die Schneide mit dem Finger ab und stellten fest, dass sie nicht glatt ist, sondern kleine Widerhaken aufweist. „So ist die Sense scharf, eine glatte Schneide ist stumpf“, klärte Mirjam uns auf. A und O ist das Dengeln der Sense. Auf einen Dengelamboss gelegt wird die Vorderkante des Sensenblattes mit einem Dengelhammer geklopft. So wird die Schneide geschärft und gleichzeitig gehärtet, was eine lange Lebensdauer garantiert. Diese Technik erfordert viel Erfahrung! Für blutige Anfänger hatte Miriam eine Alternative: den Schlagdengler mit zwei verschiedenen Schlaghülsen.

Nun musste noch für jeden die passende Sensen-Größe gefunden werden – Körpergröße minus 20 cm. Der untere Griff sollte in Hüfthöhe sein und zwischen oberem und unterem Griff sollte der Abstand eine Armlänge betragen. Bevor es dann richtig los ging, musste die Sense noch mit einem Sensenwetzstein nachgeschärft werden. 

Dann zogen wir los auf die Wiese. Hier zeigte sich, dass Übung den Meister macht. Gut aufgerichtet und mit dem richtigen Hüftschwung, die Sense im Halbkreis parallel zum Boden geführt, fand dann allmählich jeder seinen eigenen Rhythmus. Zwischendurch wurde die Sense immer wieder mit dem Wetzstein nachgeschärft. Sensen ist übrigens etwas für Frühaufsteher: am frühen Morgen ist das Gras leicht feucht und lässt sich besser mähen. 

Am Ende waren wir alle mit dem Ergebnis zufrieden. Wir können uns gut vorstellen, diesen Kurs noch öfter anzubieten, vielleicht dann auch für Nichtmitglieder. Alles in allem war es ein gelungener Nachmittag, und wir danken Mirjam, dass sie ihr Wissen so kompetent und unterhaltsam an uns weitergegeben hat. 

Die AG Natur trauert um Ulrich Wehmeier


Mit tiefer Betroffenheit nehmen wir, die Arbeitsgruppe Natur- und Umweltschutz Bad Oeynhausen e. V., Abschied von unserem Mitglied Ulrich Wehmeier. Er verstarb unerwartet am 18.09.2025 im Alter von 72 Jahren.

Seit dem 06.11.2024 war Ulrich Wehmeier Mitglied in unserem Verein. 

Seine große Leidenschaft war die Naturfotografie. Auf seine stimmungsvollen Bilder wurde sogar das WDR-Fernsehen aufmerksam. Einige seiner Fotos wurden in der „Aktuellen Stunde“ veröffentlicht.

Zu seinen Lieblingsmotiven zählte der Weißstorch, für dessen Schutz er sich aktiv einsetzte. Er galt als „akribischer Beobachter der heimischen Storchenszene“ und beeindruckte durch sein enormes Fachwissen.

Ulrich Wehmeier brachte sich mit großer Freude und Begeisterung in unsere AG Natur ein. 

Nicht nur seine wunderschönen Bilder werden uns in Erinnerung bleiben. Wir werden seine freundliche, ruhige Art, seinen feinen Humor und seine Zuverlässigkeit sehr vermissen. Wir danken Ulli für sein großes Engagement für unserem Verein.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden. 

Im Namen aller Mitglieder

Der Vorstand der Arbeitsgruppe Natur- und Umweltschutz

Bad Oeynhausen e.V.

Fledermausexkursion 29. August

Sandra Meier (Fledermausexpertin vom Nabu Kreis Minden-Lübbecke) führte eine Gruppe von ca. 20 Interessierten durch den Sielpark und konnte einiges Wissenswertes über diese spannende Tiergruppe berichten.

 

Igelvortrag 3 Juli 

Der Igel steht seit letztem Jahr auf der roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere als potenziell gefährdet. Die Vortragsreihe hat das Ziel, möglichst viele Gartenbesitzer auf die Notlage der Igel aufmerksam zu machen. „Wir können nur schützen, was wir kennen“ so die Öffentlichkeitsreferentin der Igelhilfe Angela Petermann. In diesem Vortrag ging es daher um folgende Fragen: 
Warum reichen seine besonderen biologischen Merkmale, wie die Fähigkeit zum Winterschlaf und die Anpassungsstrategien und Überlebensfähigkeiten des Igels heute nicht mehr aus um sein Überleben als Art zu sichern? 
Was ist sein natürlicher Lebensraum als Kulturfolger und Gartenbewohner und welche Maßnahmen zur Verbesserung seines Lebensraums in Gärten und städtischen Gebieten könnten seine Situation verbessern? 
Was fressen Igel eigentlich und welche Bedeutung hat die Vielfältigkeit eines Gartens für die Nahrungsversorgung der nachtaktiven Gesellen? 
Welchen Gefahren ist der Igel auf seinen nächtlichen Streifzügen ausgesetzt und welche Maßnahmen können zum Schutz der Igel ergriffen werden? 
Mit Hilfe der Antworten auf diese Fragen kann jeder einen Beitrag zum Igelschutz leisten, denn noch sind Igel in unseren Gärten. 
 

Lohbusch Begehung 24. Juni

Eckhard Nolting und Lisa-Marie Wachramejew vom, kurz gesagt: Team "Gewässer", der Stadt Bad Oeynhausen, konnten einigen Mitgliedern der AG Natur einen besonderen Einblick in die fertig gestellten Arbeiten vom Projekt: Ökologische Optimierung der Altabgrabung Lohbusch mit Anbindung an die Weser (B.O. Dehme) geben. Vielen Dank für diese wunderbare "Exklusiv Exkursion" 
 

Pflanzenbestimmung zum Kennenlernen 24. Mai

Teilnehmerin und Organisatorin Birgit Vogt schreibt: "….. am Samstag bot die AG Natur "Pflanzenbestimmung zum Kennenlernen" an. Carsten Vogelsang (Nomen ist hier mal nicht Omen) aus Spenge versammelte 11 interessierte Teilnehmer um sich und suchte mit ihnen das Werreufer im Bereich des Sielwehrs nach Pflanzenschätzen ab. Der Regenschirm durfte auch diesmal zuhause bleiben. Der Botaniker mit seinem enormen Wissen stellte uns 24 Arten aus 14 Pflanzenfamilien vor. Dabei standen oft verwandte Arten nah beieinander, so dass man vergleichen konnte. Die Teilnehmer stellten interessiert Fragen und ließen sich von der vielfältigen Flora unserer Heimat beeindrucken. Sogar ein Vertreter der Hanfgewächse schlang sich lianenartig um das Schilf am Ufer - der Hopfen! Nach 2 1/2 Stunden rauchte dann wohl allen etwas der Kopf. Zur Belohnung gab es am Ende noch den Berg-Ehrenpreis und einen Blütenteppich vom Gamander-Ehrenpreis- nur original mit der doppelten Haarreihe am Stängel! Ich finde es super, dass auch die Pflanzenwelt in der AG Beachtung findet. Schließlich macht sie Leben erst möglich. Und spätestens seit wir immer mehr mit Insektensterben kämpfen müssen, ist sie soo wichtig geworden!“

 

Vogelstimmenexkursion 23. Mai 

Teilnehmerin Birgit Vogt schreibt: 

"Trotz des wechselhaften Wetters fanden sich 10 Mutige am Großen Weserbogen ein, um unter der Führung von Jannis und Luca die Vogelwelt zu erkunden. Und Petrus war uns gnädig! Bis auf ein paar kleinen Tröpfchen blieben wir trocken und sogar die Sonne ließ sich blicken. Das gefiel natürlich auch den Vögeln. So konnten wir 34 Arten hören bzw. sehen. Wer Geld in der Tasche hatte, hatte Glück. Der Kuckuck rief ausdauernd und flog sogar an uns vorbei. Flugkünstler wie Rauch-, Mehlschwalben und Mauersegler umkreisten uns und Sänger wie Nachtigall, Singdrossel, Mönchgrasmücke und der unermüdliche Sumpfrohrsänger waren ein Ohrenschmaus. Schwanzmeise und Eisvogel waren sicher ein Highlight! Luca und Jannis beeindruckten uns wieder mit ihrem Wissen. Beide haben ihr Abi fast in der Tasche - nur die mündliche Prüfung fehlt noch. Jannis wir dann zunächst auf der Vogelwarte Helgoland mitarbeiten und danach vielleicht Landschaftsökologie in Münster studieren. Luca geht zum Work and Travel für ein Jahr nach Australien. Dann entscheidet er, wie es weitergeht. Wir haben beiden viel Glück und Erfolg für die Zukunft gewünscht. Toll, dass es so interessierte junge Leute gibt!" 

 


 

 

Kräuterexkursion 2. Mai

Susanne Aufdemkamp (Exkursionsteilnehmerin und  AG-Mitglied) hat die Exkursion wunderbar beschrieben: 

"Wildkräuter Exkursion mit unserer Birgit Vogt🍃🌱🌿🌾🌼.... wusstet ihr das Spitzwegerich Blüten pilzig schmecken und Suppen und Soßen verfeinern können? Oder die Blütenstände der weiblichen Brennnessel als heimisches Superfood genutzt werden können?
Oder die Blätter der Schafgarbe auch "Augenbraue der Venus" genannt werden?
Mega...oder? All' das hat Birgit uns auf dem wunderbaren Spaziergang über die Aqua Magica näher gebracht. Mit ihrem unfassbar tollem Fachwissen über Wildkräuter und ihrer Verwendung mit Wirkungsweisen, war es kurzweilig und super informativ. Und glaubt mir, obwohl ich gelernte Blumen- und Zierpflanzengärtnerin bin, hab ich doch so vieles nicht gewusst und vor lauter Mitschreiben, keine Foto von der Runde gemacht😅
Birgit wollte immer Biologie studieren, aber da ihre Eltern das als "Brotlose-Kunst" nicht unterstützen wollten, hat sie erstmal was 'Ordentliches' gelernt und wurde MTA
Medizinische Vorkenntnisse und ihre bleibende Liebe zur Natur und den Pflanzen hat sie gut in Fortbildungen nutzen können, so dass sie nun ihr erlerntes und angewandtes Wissen mit Herzblut und auf eine ganz wunderbare unaufdringliche Art, an alle Interessierten weiter geben kann. Herzlichen Dank dafür 🙏🏼
Ich kann nur empfehlen, beim nächsten Mal dabei zu sein und die wunderbare Hilfe und Unterstützung aus der Natur, durch Pflanzen und ihrem Nutzen, kennen zu lernen 👌🏼
Birgit ..mach bitte weiter so💚🍀
Mit großer Begeisterung 
Liebe Grüße 
Susanne 👋🏼👋🏼🦉🌻"
 

Infostand der AG Natur

5. und 6. April 

Die AG Natur war mit einem Infostand auf dem Frühjahrsmarkt (5 und 6 April) in Bad Oeynhausen vertreten. Besucher konnten sich dort über viele verschiedene Themen des Natur- und Umweltschutzes in unserer Stadt informieren. Bei bestem Wetter fanden sich wirklich viele Interessierte an unserem Stand ein. Diverse Flyer lagen aus, Dokumentationen von AG -Aktivitäten haben unsere Arbeit widergespiegelt und es fanden viele Gespräche statt. Kinder konnten sich "Hoffnungsschiffchen für den Naturschutz" basteln oder ein großes AG-Naturmemory spielen. Neben einigen aktiven AG - Mitgliedern durften wir auch noch Steinkauzdame "Fritzi" am Stand begrüßen (sie gehört AG Mitglied Susanne)  und der Ranger der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Minden- Lübbecke (Christian Blotz) war auch unterstützend vor Ort. 

Spechtentdeckungstour im Wiehengebirge

1. März 2025

 

An diesem Morgen haben sich 20 Exkursionsteilnehmer auf den Weg in's Wiehengebirge gemacht. Geleitet wurde die Tour von Thommy Weigel von "WeigelsWildeWelt".

Thommy Weigel konnte mit Begeisterung einiges über die Natur berichten und mit dem nötigen Humor zur tollen Stimmung beitragen.

Neben vielen, interessanten und spannenden Entdeckungen, war auch Platz für gute Gespräche. 

Zum Abschluss der Tour zeigte sich dann noch ein Schwarzspecht. Dieser konnte im Flug und dann auf einer toten Fichte sehr gut beobachtet werden. Zuvor hatten die Teilnehmer im Wald schon seinen "Futterplatz" (ein ziemlich zerhackter und stark bearbeiteter Baumstumpf) entdeckt.

Wintervogelexkursion am Großen Weserbogen

8. Februar 2025

Jörg Hadasch (Ornithologe und Bio.-Lehrer aus Vlotho) führte die Gruppe rund um den Südlichen See / Großer Weserbogen.

Beobachtete Vögel: Graugänse, Zwergsäger, Gänsesäger, Flussuferläufer, Sturmmöwen, Eisvögel, Gartenbaumläufer, Stare, Bergfinken, Gimpel, Stieglitze, Grünfinken und viele mehr.

Naturschutz mit Bagger und Kettensäge  / Rückblick

28. Dezember 2024

Was sich erst einmal widersprüchlich anhört, ist doch ein notwendiger und wichtiger Bestandteil in der Naturschutzarbeit.

Im Naturschutzgebiet “Fuchsloch” in Bad Oeynhausen Dehme sind auf der Südseite der Amphibiengewässer in den letzten Jahren vermehrt Gehölze aufgekommen. Der Schattenwurf der kleinen Bäume und Büsche sorgt dafür, dass die Gewässer für unsere heimischen Lurche nicht mehr attraktiv genug sind, weil sie zu schattig und zu kühl geworden sind. Um das zu ändern müssen einige Bäume samt Wurzelwerk entfernt werden. Die letzten aktiven Naturschutzmaßnahmen liegen bereits 5 Jahre zurück.

Zudem sind viele der kleine Teiche mittlerweile stark verlandet und führen kein oder kaum noch Wasser. Um für die vom Aussterben bedrohten Amphibienarten dynamischer Lebensräume wie die Gelbbauchunke und die Kreuzkröte wieder optimale Lebensraumstrukturen zu schaffen, müssen die kleinen Pfützen und Teiche entkrautet werden und besonnt sein, damit sich das Wasser schnell genug erwärmen kann. Daher wird es dort in Kürze zum „Naturschutz mit Bagger und Kettensäge“ kommen.

Die Arbeiten werden unter Aufsicht eines Amphibienexperten durchgeführt, von der AG Natur Bad Oeynhausen unterstützt und sind vorab mit der Stadt Bad Oeynhausen, der Unteren Naturschutzbehörde und des Naturschutzbundes “NABU” des Kreises Minden-Lübbecke vor Ort abgestimmt. Die Maßnahmen werden des Weiteren durch das Land NRW finanziell gefördert.

Weitere Infos und Fotos:

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